Die energetische Bedeutung von Absicht, Motivation und Einstellung in Bezug auf die Handlung

>>Na jetzt erst recht – allein ums (…) zu zeigen! << Die allgegenwärtige Fremdbestimmung wirkt sich auch auf unsere Ziele, Vorhaben, „Wertvorstellungen“ und Einstellungen aus. Druck und Zwang sind, auf dem Fundament Angst, die „Ansporne“ die das Handeln einer Großzahl von Menschen wohl mitunter am meisten dominieren. Man folgt nicht seinem inneren, unbefleckten Kern, seinem Selbst, sondern dem Ich, welches sich, das Reine verhüllend, über das Selbst gelegt hat – efeuartig komplex verwachsen, fortlaufend wuchernd.           Was aber bedeutet das auf energetischer Ebene? Wie wirkt sich das Handeln aus, welches auf einer zwanghaften Einstellung oder Absicht basiert? Betrachtet man einige Vorgänge, so ist zu sehen, dass etwas, das unter Druck – einer Gewalteinwirkung – entsteht, überwiegend – oftmals sehr subtil – von destruktiver Essenz ist. Jedoch mag in der Leistungsgesellschaft das essenziell Destruktive als „Erfolg“ ge- und bewertet werden – ganz in der Manier des Kapitalismus (inklusive Massenkonsum, Naturzerstörung etc.).

Jemand, durch den Druck partiell weniger oder mehr robotisiert, schafft es innersystematisch schneller zu „Erfolg“ als jemand der sich versucht vom Zwang und Druck zu lösen. Jedoch hat Ersterer in der Regel ein enormes Defizit an Reflexionskraft und Bewusstsein inne, was sich in Formen wie (unbewusstem) Egoismus, Unachtsamkeit gegenüber seiner Umwelt (Natur, Lebewesen etc.) und weiterem äußert.

Da die Absicht diesbezüglich häufig auf Illusionärem, innersystematisch als „wertvoll“ Vorgegaukeltem fußt, besteht eine Disharmonie mit dem Weltganzen, die oft weiter durch Selbstsuggestionen unterdrückt und verdrängt wird. Auf Grund dessen, dass Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind, entwickelt sich – mit anderen Worten aus Mangel „materieller“ oder „emotionaler“ Art – zumeist eine starke Ichbezogenheit und Konkurrenzdenken. Diesbezüglich werden nicht selten erhebliche Schäden verursacht.

So berechnet sich das Handeln häufig am scheinbaren Nutzen, im Rahmen eines egozentrischen Weltbildes und auch Gefühls. Sogar Liebe wird hier als etwas Ichbezogenes, wie etwas Materielles gesehen, das man besitzen kann, durch Leistung und der Beherrschung von eben innersystematisch Erstrebenswertem etc.!

Natürlich ist es von Möglichkeit, dass auch aus unter Zwang entstandenen, unnatürlichen Einstellungen und damit verbundenen Handlungen wie z.B. unhonorierten, speziell sozialen Tätigkeiten, die zunächst ausschließlich hinlugend auf den Lebenslauf praktiziert werden, Positives, Erkenntnisse und Bewusstsein hervorgehen können. Allerdings handelt es sich dabei um nähere, „menschlichere“ Interaktionen mit anderen Lebewesen (speziell das Helfen ist hier von Bedeutung) und nicht um etwas Steriles, Unlebendiges.

 

Da der Organismus Erde und somit auch der Organismus Mensch bis zum Individuum und weiter sich auf sichtliche Weise organisiert, ist davon auszugehen, dass der beste Weg zu Harmonie, Glück und allem, was vollkommenes Wohlbefinden meint, wohl der sein mag, man selbst zu sein und aus seinem Selbst heraus zu handeln.

Der Satz >>Wenn jeder das machen würde was er will, dann gäbe es ja Chaos<< ist aus dem Ich und all dem damit verbundenen Sterilen erwachsen. >>Wenn jeder das machen würde, was er machen würde wenn er nie auf Zurückweisung, Ablehnung oder dergleichen gestoßen wäre<<, im übertragenden Sinne >>was er im Innersten, im Selbst fühlt<<, wäre alles in wahrhaftiger Ordnung, denn eigentlich gibt es weder Überfluss noch Mangel. Das Universum ist der Inbegriff von vollkommener Intelligenz. Und so ist auch seine Organisation zu betrachten.

 

Welche Schäden zwischenzeitlich auch entstehen mögen – die Erde reguliert sich, auch mit und durch uns. Wir haben dieses Bewusstsein inne und vielleicht ist jetzt die Zeit, in der wir uns über dieses Bewusstsein und dessen Schöpfungskraft bewusst werden können. Dann erscheinen auch die innersystematischen Gebundenheiten als nichtig und wenn man sich bewusst macht, dass nichts schief gehen kann, wenn man man selbst ist, dann löst sich nach und nach so ziemlich alles.

Wie? Nach dem Loslassen/dem Lösen, das der auf emotionalen Erfahrungen beruhenden Erkenntnis folgt, geht es zuerst nach Innen und dann in die Weite. So kann man frei gestalten und formen, wirken und sein, und im Sein immer wieder werden.

Und auch dieser Schrieb entsteht aus einer bewussten Zelle, die wirken will, indem sie Bewusstsein weitergibt und anregt; die Heilung der Erde, die Wiederherstellung von ursprünglicher Schönheit – das können wir.

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