Wie könnte man sich das Ganze vorstellen? Sinnvoll erscheint es mir zunächst von der Geburt eines Menschen auszugehen. Heutzutage ist es ja zumeist so, dass bei diesem Ereignis nicht unbedingt Rücksicht auf das etwaige Angewöhnungsbedürfnis der Seele genommen wird; das Kind wird oftmals „rausgerissen“, dazu noch in eine verstörende Umgebung (von grellem Licht „erleuchteter“ Kreißsaal), was auch sein Schreien erklärt, welches ja bei „Dunkelgeburten“, Geburten in Geburtshäusern, in einem abgedunkelten Raum, wo nur sehr wenige Leute, wenn nicht sogar nur die Mutter anwesend ist, oder bei Wassergeburten nicht auftritt.
Auf Grund dieser groben, unsensitiven, leider häufigen Geburtsweise fehlt den meisten Menschen schon bei der Geburt irgendetwas. Während im Kindesalter durch die recht frische Erinnerung allerdings noch verhältnismäßig leicht Resonanz gefunden werden kann, wird dies, aufgrund zunehmender Restriktionen, Zwangsbeschränkungen etc., im Laufe der Zeit immer problematischer. Aus diesem Grund besteht auch ein stetiges, unruhiges und teils auch destruktives Streben nach Ganzheit, das heißt nach Resonanz oder Wohlbefinden/Glück. Jedoch ist dieses Streben für die konditionierte Wahrnehmung nicht selten so verzerrt, dass man es kaum noch als solches erkennt (destruktive Erscheinungsformen etc.).
Nun besagen viele verschiedene, für gewöhnlich allesamt überaus vertrauenswürdige Quellen, dass dieser ganzheitliche Kontakt vor tausenden von Jahren auch im Kollektiv von markant höherer Intensität war als in der heutigen Gesellschaft. Angenommen dass dem so ist, wieso kam es dann zu Strukturen, innerhalb derer der Mensch – als moderner Mensch – größtenteils von der ganzheitlichen Verbindung unsanft losgerissen bzw. diese gekappt wird? Warum kam es zu dieser weitläufigen, beträchtlichen Abspaltung?
Dieser Frage liegt natürlich ein Weltbild zu Grunde, in dem alles Sinn und Seele hat. Ich für mich habe einen Sinn gefunden, doch stellt sich mir auch noch manchmal die Frage: „Wenn dem so ist und Menschen schon im Kollektiv geliebt haben – warum?“ (siehe hierzu auch die Thematik „5 Sonnenzeitalter“)
So, und hier ist es vielleicht nützlich
sich selbst zu beobachten, wie man Gefühle mit dem konditionierten Verstand bewertet und auch entstellt. Es tut weh, aber ist das negativ? Was, wenn ich mich bewusst auf den Schmerz konzentriere? Was geht daraus hervor?
Auf diese Weise, in der Weise der Konzentration/Meditation/Versenkung/des Gebets, kann man versuchen, mit Hilfe des Bewusstseins, mit einem Mal alles in Ordnung zu bringen. Für mich bspw. heißt das konkret, dass ich versuche mit meinem Bewusstsein die Welt „ganz“ zu machen, zu heilen. Dadurch kommt es dazu, dass sich diese äußere Ganzheit sich auch auf mein Inneres auswirkt und somit eine wunderschöne Eigendynamik entsteht.
Da unser Vertrauen, unser Glauben und allein schon unsere Vorstellungskraft diesbezüglich allerdings oft ziemlich gering sind, bietet es sich an, seine Einstellung, seine Haltung und sein Handeln an dem als negativ Empfundenen auszurichten. Das heißt, im negativ Empfundenen Wegweiser und Hinweise auf Wege zu finden, die zu Glück führen. (Somit ist auch ein Sinn gegeben.)
Dies bedeutet, die Sachen genauer zu betrachten, sich ihnen auch bewusst anzunehmen und zu versuchen unabhängig, aus sich heraus, sich selbst nicht verdrängend, herauszufinden, was man selbst daraus/damit eigentlich alles machen/werden kann.
Tags: Bewusst sein, Bewusstsein, Bewusstseinserweiterung, Gesellschaft, Glaube, Glück, Leid, Liebe, Mensch, Schmerz, Selbstreflexion, Universum, Veränderung, Zivilisation, Zukunft